Dezember 2017

10 . Fachtagung Traumanetz Seelische Gesundheit

Thema: „Trauma im Fokus
Datum: 07.-08. Dezember 2017
Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden

weitere Informationen finden Sie auf: www.uniklinikum-dresden.de/traumanetz-fachtagung/

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Dezember 2016

9. Fachtagung Traumanetz Seelische Gesundheit

Thema: „Trauma und Sprache(-losigkeit)
Datum: 01.-02. Dezember 2016
Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden

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September 2016

18. Jahrestagung der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik

Thema: Die Zangen des Lebens – Zwang und Zwanghaftigkeit
Datum: 23. und 24. September 2016
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden • Fetscherstraße 74 • 01307 Dresden Medizinisch-Theoretisches Zentrum (MTZ, Haus 91) Zugang: Fiedlerstraße 42

Programm
Abstracts
Online-Anmeldung

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April 2016

III. Interdisziplinäre Trauma- Fachtagung


Thema: Gedächtnisprozesse- Aussagepsychologie versus Traumaerinnerung

Datum: Mittwoch 13.04.2016
Zeit: 9.30 – 18.30 Uhr
Ort: Kettler-Saal, Erbacher Hof Grebenstraße 24-26 55116 Mainz
Telefon: 06131 2570
Kosten: 90,- € Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen sind inklusive.
Unterkunft: Der Erbacher Hof bietet Übernachtungsmöglichkeiten an.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Trauma Instituts
Sie ist gültig nach Eingang der Zahlung und Versendung   der Anmeldebestätigung
durch das Trauma Institut. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zahlungseingangs. Anmeldeschluss ist der 15.02.2016.
IBAN DE 24 551 900 000 647 509 017
BIC MVBMDE55
Stichwort: Traumafachtagung III
Die Zertifzierung durch die LPK/LÄK ist beantragt.

Ich glaube Ihnen, doch es lässt sich nicht beweisen. Unter diesem
Dilemma leiden alle – bis auf die TäterInnen.
Aussagepsychologische Gutachten werden zur juristischen
Wahrheitsfindung eingesetzt. Die konsistente und detailreiche
Darstellung von Ereignissen ist eine Voraussetzung im justiziellen
Verfahren, um eine Schilderung als erlebnisbasiert bewerten
zu können. Traumatische Erinnerungen sind oft lückenhaft
und inkonsistent. Ein Trauma übersteigt die kognitiven Verarbeitungsmöglichkeiten
eines Menschen. Traumatische Ereignisse
werden fragmentiert gespeichert. Häufig werden Einzelheiten,
die für ein Ermittlungsverfahren von Bedeutung sein
könnten, völlig ausgeblendet, da sie nicht auszuhalten sind.
Auf der anderen Seite können selbst minimale Reize als Trigger
wirken und dazu führen, dass Betroffene von Erinnerungsdetails
und Bildern überwältigt werden.
Traumatisierte sind oft nicht in der Lage, das ihnen Widerfahrene
so zu schildern, dass es gemäß den Anforderungen aussagepsychologischer
Gutachten in einer Beweiswürdigung vor
Gericht glaubhaft erscheint. Dennoch tragen sie die Last der
Erweisbarkeit. Eine Verurteilung kommt nur zustande, wenn
das Gericht davon ausgehen kann, dass der Tathergang mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so abgelaufen ist,
wie vom Opfer geschildert. Verbleibende Zweifel an der Glaubhaftigkeit
von Aussagen und das Fehlen weiterer Beweise müssen
in einem Rechtsstaat nach dem Grundsatz „in dubio pro
reo“ zum Freispruch des/der Angeklagten führen.
Die III. Interdisziplinäre Traumafachtagung möchte das Spannungsfeld
zwischen Gerechtigkeit, Unschuldsvermutung,
traumatisch bedingter Sprachlosigkeit der Opfer und der Problematik
der Beweiswürdigung thematisieren. Erkenntnisse der
Psychotraumatologie und der medizinischen Forschung können
die aussagepsychologische Begutachtung ergänzen. Wir
möchten diskutieren, wie es gelingen kann, Opfern Gerechtigkeit
widerfahren zu lassen, ohne Unschuldige zu bestrafen.
Die Tagung wendet sich an ein interdisziplinäres Fachpublikum
und soll Interessierte aus den Bereichen Justiz, Kriminalpolizei,
Psychotherapie, Opferarbeit, Medizin und sozialer Arbeit ansprechen.

Flyer_TraumafachtagungIII

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November 2015

Auftaktveranstaltung am 12. November im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
Thema: Lesung und Gespräch – Joe Bausch „Knast“
Wann: 
12. November 2015
Wo: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Eintritt: 5 €, Ermäßigungsberechtigte und Jahreskarteninhaber 2 €
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich

Flyer
Presseinformation


8. Fachtagung Traumanetz Seelische Gesundheit

Thema: “Trauma und Justiz: Opferzeugen, Berufszeugen, Augenzeugen”
Datum: 13. November 2015
Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden • Lingnerplatz 1 • 01069 Dresden
Anmeldung und weitere Informationen: Frau Mandy Weber
E-Mail: Mandy.Weber@uniklinikum-dresden.de

Programm
Abstracts zu den Fachvorträgen
Abstracts zu den Workshops



Spezial-Workshop: Behandlung von Folteropfern und kriegstraumatisierten Flüchtlingen im interkulturellen Setting – Anpassung der Behandlungsformen an die besondere innere und äußere Situation traumatisierter Flüchtlinge

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht

Termin:  14. November 2015  12:00 Uhr – 18:15 Uhr   8 UE
Ort: Universitätsklinikum Dresden
Teilnehmergebühr: 80,00€
Kontakt: Frau Mandy Weber (Mandy.Weber@uniklinikum-dresden.de)

Das Symposium zu Beratung und Behandlung traumatisierter Flüchtlinge, das im April  im Rahmen der Reihe „Bewegende Themen“ stattfand, hat sehr viele Teilnehmer_innen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Arbeitsgebieten angesprochen. Neben vielen positiven Rückmeldungen erreichte uns mehrfach der Wunsch, vertiefende Weiterbildung zu dieser Thematik in Dresden anzubieten.

Im November wird es deshalb am Tag nach der Traumanetztagung einen Spezialworkshop geben.  Er richtete sich an psychologische und ärztliche Psychotherapeut_innen und Psychiater_innen mit Zusatzausbildung/ Erfahrung im Bereich Trauma, die sich in die Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen einarbeiten wollen.

Wir freuen uns sehr, als Referentin wieder Frau Dr. med. Mechthild Wenk-Ansohn begrüßen zu können.  Sie ist  FÄ f. Allgemeinmedizin – Psychotherapie, ausgebildet in  Spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT), Supervisorin (DGSv) und Leiterin der ambulanten Abteilungen im Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin e.V. (bzfo).

Thema wird auch die Spezifik der Arbeit mit Dolmetschern sein.

Punkte sind bei der SLÄK beantragt

Die Anzahl der Teilnehmer_innen ist auf 20 begrenzt.

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Oktober2015

Spezialworkshop:  Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern
Datum: 
1. Oktober 2015
Uhrzeit: 
9:00 Uhr – 14:15 Uhr
Veranstaltungsort: 
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden • Fetscherstraße 74 • 01307 Dresden Medizinisch-Theoretisches Zentrum (MTZ, Haus 91) Zugang: Fiedlerstraße 42
Seminarraum 4+5

Anmeldung und weitere Informationen:
Frau Kleinen
E-Mail: Eri.Kleinen@uniklinikum-dresden.de
Telefon:  0351 458-17097
Fax: 0351 458-6334

Programm
Abstract

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September 2015

DGTD Tagung

Thema: Trauma, Dissoziation und Täterschaft
Datum: 4. und 5. September 2015
Veranstaltungsorte: ehs – Evangelische Hochschule Dresden Dürerstraße 25 • 01307 und Klinik am Waldschlösschen Sudhausweg 6 • 01099 Dresden

Programm
Anmeldeformular

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August 2015

Thema: Trauma, Traumatherapie und Traumapädagogik
Datum: 28.-30. August 2015
Zeiten: jeweils 09:00-16:30 Uhr
Veranstaltungsort: ehs – Evangelische Hochschule Dresden Dürerstraße 25 • 01307 Dresden
Kontakt: Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung
Ansprechpartner: Frau Tina Wünschmann
E-Mailtina.wuenschmann@ehs-dresden.de
Tel.: +49 351 / 46902-40
Fax: +49 351 / 46902-99

Leitung: Heidrun Girrulat, approbierte Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin, Dipl.Soz.Päd./Soz.Arb., Syst. Familientherapeutin, Gestaltherapeutin, ausgebildet in verschiedenen Verfahren der Traumatherapie; Thorsten Becker, Dipl.-Soz.päd./Soz.Arb., Supervisor, Vorstand DGTD, zahlreiche Veröffentlichungen zu Trauma und Traumafolgen, Dissoziation, rituelle Gewalt

In der Sozialen Arbeit gibt es vielfältige Berührungen zu traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei sind die erlebten traumatischen Ereignisse und ihre Folgen manchmal als herausragende Ereignisse im Leben erkennbar – vielfach sind sie jedoch bereits integraler Bestandteil der Persönlichkeit, des Lebens und des sozialen Kontextes der Betroffenen geworden und sind daher schwer als Traumafolgen zu erkennen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie im professionellen Kontext traumatisierten Menschen begegnet werden soll. Denn traumatisierte Menschen haben, um das erlebte Trauma zu überstehen, eigene Überlebensstrategien entwickelt. Diese gilt es, in ihrer besonderen Art und Auswirkung zu verstehen, um ihnen fachlich angemessen begegnen zu können. Das Wissen um Wirkung und Folgen von Traumatisierung in der Biographie ist eine Voraussetzung für eine wertschätzende und verstehende Haltung und um der/dem Betroffenen einen sicheren Raum in der Begegnung anzubieten. Die Beschäftigung mit Ressourcen und Resilienzen der KlientInnen und ihres sozialen Kontextes ist dabei ein integraler Bestandteil.

Ziel des Seminars ist, einen Überblick über die Felder von Trauma, Traumafolge- und verwandte Störungen, Traumatherapie und die sozialpädagogischen Ansätze einer Traumapädagogik zu geben.

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Mai 2015

2. Veranstaltung der Fortbildungsreihe „Bewegende Themen II“

Thema: Erprobte Beratungs- und Behandlungsansätze in der Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen – Berichte aus der Praxis II
Termin: 11. Mai 2016, 14:00 – 17:15 Uhr
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden • Fetscherstraße 74 • 01307 Dresden Medizinisch-Theoretisches Zentrum (MTZ, Haus 91) Zugang: Fiedlerstraße 42

Programm

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Mai 2015

Fortbildungsveranstaltung IRRT-Training mit Zertifikat

Termine:
Wochenende I: 09. – 11. Oktober 2014 (Do, Fr. Sa)
Wochenende II: 23. – 25. Januar 2015 (Fr, Sa, So)
Wochenende III: 08. – 10. Mai 2015 (Fr, Sa, So)
Veranstaltungsort: Klinik am Waldschlößchen • Sudhausweg 6 • 01099 Dresden
Information und Anmeldung:
Organisationsbüro: Annett Hage
Klinik am Waldschlößchen
Sudhausweg 6 • 01099 Dresden
Telefon: 03 51/65 87 77-26 • Telefax: 03 51/65 87 77-20
E-Mail: a.hage@klinik-waldschloesschen.de
Programm

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